Kulturverein

Bendorfer Kulturverein e.V., Hauptstraße 184 g, 56170 Bendorf

 

 

Kannegieser

Kannegieser2

Kabarett von und mit Gerd Kannegieser:

 

„Kannegieser packte aus“



Die warmen Farben der Bilder an den Wänden der Galerie trugen dazu bei, dass die

Besucher sich beim Eintreten gleich wohlfühlten. Es war eine einladende

Atmosphäre.

Und dann kam Kannegieser, der verkörperte „Prolo-Tourist“, der gerade aus dem

Urlaub zurückkommt: Braun gebrannt , in einem in der Farbigkeit kaum zu

übertreffenden Hawaii Hemd, Tennissocken und Badelatschen. Wahnsinn!!

Und dann legte er los in seinem Pfälzer Dialekt. Völlig aufgeregt und sauer redete

von seiner Plastiktüte, deren Griff abgerissen war, weil .....

Eigentlich kann man das alles gar nicht erzählen. Er schimpfte über Gott und die

Welt und kam vom Hölzchen aufs Stöckchen in einem wahnsinnigen Redetempo.

Er wusste zu allem etwas zu sagen - insbesondere darüber, was beim Reisen mit der

Ehepartnerin alles schief gehen kann. Er zog vom Leder und dabei entstand eine

urkomische Analyse des Unterschieds von Mann und Frau. Scheinbar ist er „platt“

und gleichzeitig philosophisch, stammtisch-tiefgründig. Er redet vom Scheitern und

deckt auf seine Art verblüffende Wahrheiten auf.

Das merkte allerdings nur das Publikum! In seiner Rolle als „Prolo-Tourist“, merkt

dieser selbst nicht, welche philosophischen Weisheiten er loslässt.

Immer wieder unterbrachen Lacher den Redeschwall Kannegiesers.

Zwei Stunden lang unterhielt er mit seinen sogenannten Ungeschicklichkeiten und

dann wieder mit intellektuellen Spitzfindigkeiten das Publikum. Blitzschnell wechselte

er die Perspektive und hatte so wieder die Lacher auf seiner Seite. Und manchmal

blieb einem das Lachen auch im Halse stecken, wenn man merkte, dass er dann

doch erschreckend recht hatte.

 

Nach der Veranstaltung hatte Kannegieser in Bendorf eine Fangemeinde. Mehrfach

wurde gefragt, wann der Kulturverein ihn wieder einladen würde.

Locker und heiter, mit einem Lächeln auf dem Gesicht, traten die Besucher den

Heimweg an.

Kannegiesers Kabarett ließ den Alltag vergessen!

Pressebericht Kabarett des BKV e.V. vom 23.09.2017
Karin Patt-Wüst

 

 

 
Kulturverein
 
 
Andrea Badey
 
Andrea Badey Pressebericht vom 17. 09.2016

Eine Frau geht „seinen“ Weg mit ANDREA BADEY

pw Zum Lachen konnte das Publikum des Kabaretts auf Einladung des
Bendorfer Kulturvereins e.V.am Samstag 17.09.2016 in die Galerie
Hinter Lenchens Haus kommen.

Andrea Badeys Humor aus dem Ruhrpott war im ersten Teil für einige
Besucher etwas derb und für manche Ohren ungewohnt.

Das herzhafte Lachen zeigte jedoch, dass es Andrea Badey gelang, die
Zumutungen und das Komische des Lebens in Beziehungen von
Männern und Frauen aufs Korn zu nehmen.

Mit ihrer Präsenz und ihrem schauspielerischen Talent stimmte sie
Männer und Frauen nachdenklich ohne in das Anti-Männer-Klischee zu
verfallen.

Für Abwechslung sorgten auch die Chansons und Lieder, mit denen
Andrea Badey mit ihrer wunderschönen Soulstimme lustvoll und mit
Charme das Sprechprogramm unterbrach.

Besonders der etwas poetischere zweite Teil des Abends fand beim
Publikum großen Anklang. Andrea Badey belohnte den Applaus mit zwei
Zugaben.

Eine Besucherin: „Ich finde es super, dass eine solche Künstlerin nach
Bendorf eingeladen wurde. Die Eintrittskarte habe ich geschenkt
bekommen. Es war wunderbar und außerdem kam ich nach langer Zeit
wieder mal in die Galerie Hinter Lenchens Haus.“

Der BKV e.V. bedankt sich herzlich auch auf diesem Weg für die
Gastfreundschaft des Ehepaares Raber.

Danken möchte der Kulturverein Herrn Dennis Zimmer, der meisterhaft
die Technik für das Playback immer zum passenden Moment für die
Künstlerin einspielte.

Es war ein besonderer und gelungener Abend, der den Besuchern
noch lange in Erinnerung bleiben und ein Lächeln auf ihr Gesicht
zaubern wird.

Bendorf, 18.09.2016
 
013 kl

 

Maikundgebung in Bendorf: Zeit für mehr Solidarität

Sebastian Hebeisen (DGB) spricht

 

MaiHebeisen

 

Die traditionelle Maikundgebung des Deutschen Gewerkschaftsbundes findet in Bendorf

am Freitag vor dem 1. Mai, am 29. April 2016 statt.

Veranstaltungsort ist die Kunstgalerie Raber, Hinter Lenchens Haus 15, in Bendorf. Beginn: 18.00.

 

Eröffnet wird die Kundgebung durch den Bendorfer DGB-Vorsitzenden, Ferhat Cato.

Mairedner wird in diesem Jahr der neue Geschäftsführer des DGB-Regionalverbandes Koblenz,

Sebastian Hebeisen, sein. Das Motto des 1. Mai lautet in diesem Jahr: "Zeit für mehr Solidarität!"

 

Auch kulturell bietet der DGB-Ortsverband den Besuchern an dem Spätnachmittag einige Höhepunkte.

Das Programm wird umrahmt mit musikalischen Texten von Thomas Wunder, Rezitator, aus Altenkirchen. 

Im Anschluss besteht die Möglichkeit sich die neue Ausstellung der Galerie "Lebensräume", mit Werken von Künstlern der Galerie, anzuschauen.

Unter Anderem sind dort auch Stadtansichten von Bendorf zu sehen, gezeichnet von Georg Nikolaus Raber.

Auf Wunsch wird Herr Raber einen Rundgang durch die Ausstellung leiten und die Werke vorstellen.

Die Veranstaltung ist öffentlich. Gäste sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte unter 02622/4100 (Hede Schenk) oder per E-mail: dgb-bendorf.de

Fotos: Sebastian Hebeisen und Maiplakat

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Kinder, hin zur Kunst!

Ein Angebot der Galerie an Schulen, Kindergärten und Eltern

 KinderKunst Hauptschule 5. KLasse 009

Bild oben: Fünfte Klasse der Karl - Fries - Schule Bendorf 2014

 

kinder 01 gr


Kinder an die Kunst zu führen, bedarf nicht der Interpretation des Begriffes. Das scheitert schon an der Undefinierbarkeit der Sache selbst. Der Begriff steht nicht für sich alleine, sondern bezieht sich auf etwas Wirklichem - anschaubar, fassbar und begreifbar – dem Kunstwerk an sich.

Aufgabe muss sein, das Kind etwas sehen zu lassen, ihm den Zugang zu ermöglichen und zur Betrachtung zu bewegen. Alles andere vollzieht sich fast von selbst.

Die Unvoreingenommenheiten und vorurteilsfreien Begegnungen von Kindern mit Bildern und Plastiken setzten Phantasien und Kreativitäten frei.

Es beginnt das Abenteuer der Entdeckung durch die physische Einsetzung des Auges. Die Emotionen lösen seelische und psychische Reize aus und schaffen neue Kreationen, durch individuelles, freies Handeln.

Die Betrachtung zum Bildgegenstand vollzieht sich im Kind zu einer eigenen Schaffensaktion und bewirkt Reaktionen seiner schöpferischen Phantasie.

Es lernt den Dialog zu führen und sich gedanklich und praktisch aus zu drücken - eine spielerische Kommunikation entsteht.

Dazu lade ich recht herzlich ein!

Georg Nikolaus Raber